2010 – Sardinien die Dritte

Auf ein Neues, Sardinien wir kommen! 🙂

Wir, das sind

Die 5 Eroberer – Herbert, Christian, Edi, Erich und Armin

Ab 8. Mai 2010 geht’s wieder nach Sardinien. Diesmal in ein Agriturismo im nördlichen Inselinneren bei Aggius unser Ausgangspunkt. Das Agriturismo Il Muto di Gallura wird uns für 8 Tage bewirten.

Anreise

Anreisen werden wir mit zwei Autos und zwei Anhängern. Welche Fähre (Moby, Tirrenia, Grande Navi Veloci, Sardinia Ferries) und von wo aus (Genua, Livorno) bzw. wohin (Porto Torres, Olbia, Aranci) ist noch offen. Die Lage der Unterkunft ist aus dieser Sicht recht günstig und daher stehen uns alle Optionen offen.

Seit heute 30.10.2009 ist auch dieses Geschichte. Wir werden am 07.05.2010 um 23:30 von Livorno aus mit einem Schiff der Mobylines nach Olbia – Sardinien übersetzen. Die Rückreise werden wir, wenn alles planmäßig verläuft, am 14.10.2010 um 22:00 von Olbia aus nach Livorno antreten.

Zwei Innenkabinen werden uns hoffentlich die Überfahrt so angenehm als nur möglich gestalten.

Umgebung

Die Gegend von Tempio Pausania und Aggius ist ein optimaler Ausgangspunkt für Motorradfahrer. Die eindrucksvolle Gegend, genannt Gallura, mit ihren umliegenden Korkeichenwälder und den gigantischen Granitfelskonformationen beschehren einem unvergessliche Tage. Das nahegelegene Städtchen Tempio Pausania sorgt hingegen für Abwechslung. Der Monte Limbara mit seiner hohen Bergwelt und seltenen Mammutbäumen unterstreicht die Vielfältigkeit Sardiniens.

Um sich jetzt schon mal einen kleinen Vorgeschmack zu holen, stelle ich an dieser Stelle einen Link mit einigen interessanten Informationen und Sehenswürdigkeiten ein, die es zu besuchen lohnt.

Sardinien im Überblick 🙂

We are back!

Viele Tage sind mitlerweilen vergangen, die Eindrücke haben sich etwas gesetzt und können besser eingestuft werden. Das Ergebnis dieser Reise war aber so wie erträumt, großartig von der ersten Minute an. Nun schön langsam und der Reihe nach.

Beginnen möchte ich schon mit dem Start in Tirol.

Ursprünglich sah unsere Sardinienmannschaft in einer Position ein wenig anders aus. Andreas, unser Jüngster Sardinieneroberer, kehrte der Liebe zuliebe, dem Biken den Rücken. Kurzerhand sprang dessen Vater Herbert, ohne lange zu überlegen für seinen Sohnemann in die Presche.  So gut so schön, die Personenanzahl stimmte wieder.

Was jetzt noch zu klären war, war die Tatsache, dass dessen Schlachtschiff erst untergebracht werden musste. Nun ja, obwohl vorhandenem normalem Hänger wurde zur Vorsicht ein größeres Transportgefährt angemietet.

Diese Kutsche, eine

XV1900A-Midnight-Star

XV1900A-Midnight-Star

XV1900A-Midnight-Star, für die musste erst mal Platz geschaffen werden.

Nun gut, das war nicht direkt mein Thema, aber Erich, der ja das Ungetüm nach Sardinien schleifen sollte, hatte ordentlich Bedenken. Und die waren berechtigt! 🙂

Am Tag vor der Abfahrt ging es im Heimatort beider ordentlich rund. Trotz größerem Anhänger, trotz aller Verstaukünste beider, dieses Bike wollte nicht richtig drauf passen. Oben stand sie ja, aber das zweite Bike, für den war nicht mehr viel an Platz über. Zudem stand die Hälfte dieses Monsters über dem Häger hinaus. Kurzerhand wurde Plan B aktiviert, der besagte, dass Herbert sein geliebtes Wohnzimmer zu Hause lässt und dafür von seinem besten Freund (das muss er wohl sein, wenn er sein Bike herleiht) mit nach Sardegna nimmt. Eine Yamaha XJR 1300, auch nicht gerade das kleinste Bike, aber gegen die Minight-Star ein Spielzeug. 😉

Am Tag der Anreise nach Livorno wurde noch die R6 vom Edi auf den Hänger von Erich geklemmt und fertig war die Ladung. Unsere Bikes, die von Armin und mir, standen schon schön vorbereitet zur Abreise bereit. Somit gings los, nichts sollte uns aufhalten.

Und so war es dann auch, obwohl Erich bei einer Ausfahrt kurz den Anschluss an mich und einen Umweg von ca. 40 km in Kauf nehmen musste. Zum Glück hatte er das Bedienhandbuch seines Navi total auswendig gelernt. 😉 Kurz vor Livorno kam es wieder zum Zusammenschluss und die letzten Kilometer waren dann ein Heimspiel. Das Einchecken und die Quartierssuche auf dem Schiff war wie immer kein Problem. Nach ein, zwei, drei, oder vier Bierchen gings dann in die Koje.

Der nächste Morgen, wie schön, Sardinien empfängt uns mit Sonnenschein.

Die kalten, verregneten Tage in Tirol waren vergessen, die Stimmung

Sonnenaufgang bei Ankunft in Olbia

Sonnenaufgang bei Ankunft in Olbia

war schon früh morgens bestens! 🙂

Da kommt Freude auf

Kaum Angekommen ging es Richtung Quartier, das Agriturismo Muto di Gallura

Agriturismo Muto di Gallura

Agriturismo Muto di Gallura

in Aggius bei Tempio Pausania.

Ein Agriturismo, das ganz unseren Geschmack getroffen hat. Gastfreundschaft, Sauberkeit, Essen (sardische Speisen sind deftig aber gut), als auch die Lage waren für uns sehr gut.

Das Biken

Warum lange fackeln, runter mit den Bikes und ab durch die Botanik.

Gleich nach der Ankunft wurde alles abgeladen, die Zimmer bezogen, um dann ja keine Zeit zu verlieren. Die erste Ausfahrt stand an, man wollte ja sehen und spüren, was es heisst „links, rechts, links, rechts, ….“, solange bis man ganz schwindlig ist (gell Herbert, das ist gar nicht so ohne).
Wie sich herausstellte, war es ein Glück, dass das Monster von Midnight-Star nicht auf dem Hänger gepasst hat, denn da wäre es dem Herbert vermutlich vergangen und er hätte frühzeitig WO gegeben. So war es für ihn ordentlich anstrengend, aber ich denke doch ein Vergnügen und vor allem ein Erlebnis.

Das Wetter hätte zum Fahren gar nicht besser sein können, immer so um die 22-27°. Ein einziger Spritzer hat uns kurz vor unserer Behausung einmal erreicht und das Visier befeuchtet, das wars dann auch schon.

Wie gesagt, zum Biken perfekt.

In Summe sind wir in den 6 Tagen ca. 1900km gefahren, haben viele tolle Strecken erkundet und uns an der Landschaft und den Straßen erfreut bzw begeistert. 🙂

Die Diaschau hier gibt einen kleinen Rückblick auf das Erlebte! 😉 Wer sich die Fotos noch genauer und auch noch einige mehr anschauen möchte, der kann dies auf der Fotoseite tun! 😉

Viel Spaß dabei und Sardinien ich komme wieder!!!!! 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

2 Gedanken zu “2010 – Sardinien die Dritte

    • tirolbiker schreibt:

      Hallo,

      freud mich, hoffe ihr habt etwas davon profitieren können.

      Macht es gut in Sardegna und erfreud euch an dieser Trauminsel!

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