Herbsttour nach Südtirol

Eines vorweg, es war eine sehr schöne Herbsttour, mit allem was zum Bikerleben dazugehört!

Begonnen hat die Tour mit dem Treff an der Tankstelle bei der Autobahnausfahrt in Mutters. Punkt 10:00 war klar, das wird eine tollle Tour.
Herbert, Andy, Edwin, Jochen und ich waren bereit, sich in das Herbstvergnügen zu stürzen. Dazu kamen noch Christian G., der am Brenner noch dazu stieß und Markus den wir am Parkplatz beim Hofer in Sterzing aufgabelten.

Bei herrlichem Wetter und angenehmen Temperaturen wurde die geplante Tour zum Passo San Pellegrino in Angriff genommen. Problemlos ging bis nach Brixen um weiter Richtung Bozen fahrend bei Gufidaun die Hauptstrasse zu verlassen. Auf den Weg nach Lajen ging’s entlang einer wunderschöne Strasse, nicht übermäßig breit, aber schön zu befahren bis nach St. Ulrich mit anschliessenden Stop in Kastelruth. Hier gab’s eine kurze Rauchpause mit weiterer Tourabsprache.
Da die Gruppe sich aus unterschiedliche Bikes, vom Sofa – BMW K1200LT, Sporttourern bis hin zur Harley – Road King zusammen setzte, war klar, dass auch unterschiedliche Performance anstand. Um dem gerecht zu werden, wurden Treff’s bei wichtigen Wegpunkten vereinbart. Somit stand einer individuellen Fahrweise nichts mehr im Weg und jeder konnte seinen Speed fahren. Über Seis, Völs am Schlern und Tiers (Tires) ging es zügig Richtung Nigerpass und Karerpass. So und nun war’s soweit, überall strahlend blau, nur genau in Fahrtrichtung baut sich eine feuchte Wolke auf! Logische Schlussfolgerung, beim Anstieg auf den Karerpass regnet es leicht. Eine gute Gelegenheit dem Hunger nachzugeben und eine Pause für ordentliche Kalorienaufnahme (Jochen) zu machen. Zudem war das Überdenken der ursprünglichen Tour angesagt! Kurzentschlossen wurde die Tour in Richtung Sonne ausgerichtet. Neues Zwischenziel war Kaltern (Kalterersee). Gefahren wurde über Welschofen, Birchabruck (Ponte Nova), rauf auf den Passo di Lavaze und runter auf Cavalese. Von dort ging’s nach Auer (Ora) bis nach Kaltern. Eine Kaffeepause und Rauchpause war angesagt, um sich für den letzten Ritt zu stärken.

Von hier aus führte uns der Weg über die schöne Weinstrasse bis nach Bozen. Das zähe Durchfahren sprengte unsere Gruppe. Hier teilten wir uns ungewollt in zwei Gruppen auf. Nach dem Motto, die Letzten beissen die Hunde, wurden Andy und Herbert, durch die Ampeln und den verwirrenden Verkehrskonzept, von uns getrennt. Die Verbindung zu ihnen war zwar recht rasch wieder hergestellt, doch zusammengeführt hat sie uns bis Innsbruck nicht mehr, leider! Sie fuhren über die Staatsstrasse nach Hause, wärend dessen wir unsere letzte Herausforderung, Ritten, Sarntein und hinauf auf’s Penserjoch in Angriff genommen haben.

Das Penserjoch nahmen wir dann schon im Dunkeln, mittlerweilen war es 19:00. Um dem Regen, der uns seit einiger Zeit immer wieder mal drohte, möglichst rasch zu entgehen, wurde ordentlich angegast. Der Herrgott meinte es aber gut mit uns und wir blieben bis Innsbruck trocken!

Am Ausgangspunkt der Tour angekommen, trafen wir wieder alle gleichzeitig ein. Besser hätte man es nicht timen können. Eine Abschlusszigarette für unsere Süchtigen und entsprechende Scherze vollendeten einen super Tag!

Beginn: 10:00 (IBK)
Ende: 19:45 (IBK)
Länge: ~418km (für Herbert waren es sicher 140km mehr—> Kirchbichl)
Schnitt:57 km/h (lt. Sofafahrer Markus)

Datum: September 2006

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