Hallo Motorradfreunde!

•23/02/2009 • Kommentar schreiben

Warum dieses Blog

Als ich 2003 erstmals mit dem Gedanken spielte, ein Motorrad zu kaufen, war noch eine ordentliche Portion Skepsis gegenüber diesen Gedanken vorhanden. Nun ja, ein eigenes Motorrad war schon immer so eine Art Jugendtraum von mir. Jugendtraum deshalb, weil ich nie ein Moped, geschweige eine Maschine mein Eigen nennen durfte, aber eben sehr gerne eine gehabt hätte! Dazu kam dann noch, dass man als junger Familienvater weder die Zeit noch das nötige Kleingeld dafür zur Verfügung hat (bei mir war’s halt so).

Nun, 2004 war es soweit. Durch Zufall hatte ich ein Schnäppchen im Internet entdeckt. Bestärkt durch meine(n) Kollegen vom Tennissport schlug ich nach kurzem Zögern zu und kaufte das Ding. Ein super Kauf wie sich herausstellte, das Motorrad wurde vom Besitzer gehegt und gepflegt.

So nun hatte ich ja meinen Traum. Der wurde auch gleich entsprechend ausgeführt und die ein und andere Tour damit gemacht. Wie es halt dann so ist, wird man von nun an auch des öfteren darauf angesprochen. Und siehe da, kaum zu glauben, aber ich merkte auf einmal, wie viele es im Bekannten und Kollegenkreis gibt, die ebenso auf einer Maschine abfahren. Ich muss sagen, ich staunte nicht schlecht. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass ich bis dato der Einzige ohne Maschine war. Nein, nein ganz so war’s natürlich nicht, aber es war schon eine ordentliche Anzahl an Kollegen, die auf’s Bike steigen.

So, und nun komme ich zum Warum dieses Blog!
Na es liegt ja eigentlich auf der Hand. Viele fahren mit dem Motorrad, aber eben oft alleine bzw. schließen sich Klubs an, um eben nicht alleine fahren zu müssen. Manche fahren eben dadurch sehr wenig, weil es eben nur alleine nicht so viel Spass macht. Gerade auf schönen Touren möchte man dieses Erlebnis mit Gleichgesinnten teilen.

Hier möchte ich die Gelegenheit geben, sich mitzuteilen und vielleicht ergibt sich mal eine Tour, die man zu zweit, zu dritt oder ….. fahren kann. Wenn das gelingt, was will man dann mehr! :-)

2010 – Sardinien die Dritte

•02/10/2009 • Kommentare sind deaktiviert

Auf ein Neues, Sardinien wir kommen! :-)

Wir, das sind

Ab 8. Mai 2010 geht’s wieder nach Sardinien. Diesmal in ein Agriturismo im nördlichen Inselinneren bei Aggius unser Ausgangspunkt. Das Agriturismo Il Muto di Gallura wird uns für 8 Tage bewirten.

Anreise

Anreisen werden wir mit zwei Autos und zwei Anhängern. Welche Fähre (Moby, Tirrenia, Grande Navi Veloci, Sardinia Ferries) und von wo aus (Genua, Livorno) bzw. wohin (Porto Torres, Olbia, Aranci) ist noch offen. Die Lage der Unterkunft ist aus dieser Sicht recht günstig und daher stehen uns alle Optionen offen.

Seit heute 30.10.2009 ist auch dieses Geschichte. Wir werden am 07.05.2010 um 23:30 von Livorno aus mit einem Schiff der Mobylines nach Olbia – Sardinien übersetzen. Die Rückreise werden wir, wenn alles planmäßig verläuft, am 15.10.2009 um 22:00 von Olbia aus nach Livorno antreten.

Zwei Innenkabinen werden uns hoffentlich die Überfahrt so angenehm als nur möglich gestalten.

Umgebung

Die Gegend von Tempio Pausania und Aggius ist ein optimaler Ausgangspunkt für Motorradfahrer. Die eindrucksvolle Gegend, genannt Gallura, mit ihren umliegenden Korkeichenwälder und den gigantischen Granitfelskonformationen beschehren einem unvergessliche Tage. Das nahegelegene Städtchen Tempio Pausania sorgt hingegen für Abwechslung. Der Monte Limbara mit seiner hohen Bergwelt und seltenen Mammutbäumen unterstreicht die Vielfältigkeit Sardiniens.

Um sich jetzt schon mal einen kleinen Vorgeschmack zu holen, stelle ich an dieser Stelle einen Link mit einigen interessanten Informationen und Sehenswürdigkeiten ein, die es zu besuchen lohnt.

Sardinien im Überblick :-)

2008 – Sardinien die Zweite

•27/02/2009 • Kommentar schreiben

So nun ist es soweit, ich werde mal in knappen Worten versuchen, das Erlebte niederzuschreiben.

Los ging es für einen Teil der Gruppe schon am 30.04.08, denn sie wollten mit den Motorrädern nach Sardinien, wärend wir Christian R. und ich am nächsten Tag, 1. Mai und Feiertag, mit Auto und Anhänger nach Sardinien anreisen wollten.
Wollten, das trifft es ganz genau. Beim Wollen ist es geblieben, denn ab dem Gardasee hat mein Auto den Geist aufgegeben. Die Halbwelle ging flöten. Was dann um 14:20 folgte erspare ich euch, denn da würde der eigentliche Bericht nie enden!

Kurz notiert, mit viel Geld und Nerven haben wir es geschafft. Da muss ich gleich mal die ganze Truppe loben, allen voran meinen Schwiegervater, der uns mit dem ganzen Krempl (Hänger, pers. Utensilien etc.), als Feuerwehr nach Livorno gekarrt hat.

01.05.08 – 23:30
Endlich auf der Fähre. Sue mit einem „leicht“ angeschlagenen Bein, das ordentlich schmerzte (Umfaller im Stehen). Aber alle guter Dinge und der Wetterbericht verhieß nur Gutes! Nach ein, zwei Schlummerbierchen gings in die Schlafhütte.

02.05.2008
Nach kurzen spärlichen Frühstück, das Richtige stand ja noch bevor, ging es runter vom Kahn. Christian und ich als Erste, denn wir mussten noch ins Buchungsbüro, um unsere Rückfahrt zu fixieren. Der Rest sollte folgen.
Nachdem sich das Zurückkommen aufs Festland etwas schwieriger gestaltete, dauerte es doch einige Zeit. Viel mehr Sorgen bereitete uns aber die Tatsache, dass der Rest der Gruppe trotz fortgeschrittener Zeit immer noch nicht erschienen waren.
Es kam wie es kommen musste, der Pechteufel schlug ein weiteres mal zu! Sue kippte ein weiteres mal mit ihrer Maschine um und wieder auf das eh schon lädierte Bein! Die Folge –> mit der Rettung Richtung Krankenhaus nach Olbia. Na super, keinen Meter gefahren und schon Verletzte. Ich halte mich kurz, es war zum Glück „nur“ eine schwere Prellung, aber mit dem Moped wars passe. Das heisst, Moped ab nach old Austria und rauf als Sozia bei ihrem Mann.

Irgendwann zur Mittagszeit sind wir dann Richtung Arbatax zum Hotel aufgebrochen. Nicht ohne in Cala Ganone ordentlich zu speisen.

03.05.2008
Heute war das Einrollen angesagt. Als Ziel bzw Wendepunkt war Fonni auserkohren. Ja was soll ich sagen? Sardinien ist einfach ein Muss! Die Straßen perfekt, die Leute liebenswert und das Wetter und die Temperaturen

Die Tour zur Ansicht auf GPSies —> Tour 1

Das Video dazu auf YouTube —> Auf den Weg nach Desulo und Fonni (anklicken)

04.05.2008
So nachdem der erste Ausritt schon ein wenig vertrauen in Belag und Verkehr vermittelte, wurde an diesem Tag die Costa Rei in Angriff genommen. Recht gemütlich der Küste endlang um dann im Inneren mit etwas mehr Schwung wieder zurück zu fahren.
Einfach ein Traum. Rauf, runter, hin und her immer mehr fasziniert von Gegend, Eindrücken und dem erlebten Motorradfahren! Kaum zu beschreiben, das muss man selbst erleben.

Die Tour zur Ansicht auf GPSies —> Tour 2

Das Video dazu auf YouTube —> Abstecher nach Burcai (anklicken)

05.05.2008
Jetzt waren die Reichen an der Reihe. Costa Smeralda hieß das Zauberwort. Da wir es uns aber nicht zu einfach machen wollten, fuhren wir etwas mehr ins Innere der Insel, um dann wieder auf der tollen SS125 bis Olbia zu cruisen.
Dort wurde nochmals eine Korrektur der Passage von C+C vorgenommen um dann bei recht ordentlich warmen Wetter weiter bis Porto Cervo und im Weiteren bis Capo Testa zu fahren. Super schöne Gegend, toll zu fahren. Nur hier merkt man einfach mehr den Tourismus. Zurück ging es dann über eine leicht geänderte Route. Es ist einfach egal wo man in Sardinien fährt, es ist für jeden etwas dabei!!

Die Tour zur Ansicht auf GPSies —> Tour 3

Das Video dazu auf YouTube —> Auf der SS125 nach Bunei (anklicken)

06.05.2008
So, heute war es dreien zuviel um aufs Moped zu steigen, somit war es Martin, Christian R. und mir vorbehalten, die inneren Schönheiten zu erkunden. Orgosolo war unser erklärtes Ziel, und das wollten wir möglichst „kompliziert“ anfahren.
Vorweg, Orgosolo haben wir nicht gesehen, eine kleine Regenfront war dagegen, jedoch die Flucht in weniger feuchte Gebiete war ein Volltreffer. Die Umkehr beschehrte uns einen waren Kurvenrausch, mit maximaler Performance. Nicht wirklich richtig zu beschreiben, da muss man dabei gewesen sein!

Die Tour zur Ansicht auf GPSies —> Tour 4

07.05.2008
Sonne soweit das Auge reicht. genau der richtige Tag um Orgosolo die Zweite zu starten. Zudem vollständig, das rasten von Isabella, Sue und HP haben die Lust auf Asphalt wieder aufkeimen lassen.
Damit es sich auch auszahlt, wurden wieder alle möglichen und wie sich später rausstellte auch unmöglichen Straßen ins Auge gefasst. Ganz gemütlich, aber doch recht zügig gings nach Orgosolo. Sehr interessante Stadt, die doch einiges zu erzählen hat (Murales –> Wandmalereien).
Weil wir eh schon in der Gegend waren, nahmen wir auch noch den „Monte Ortobene„, den Hausberg der Nuoro – Einwohner. Ein toller Ausblick belohnte unsere Fahrt.
Von hier aus ging es dann wieder zurück. Na das war dann aber nicht so einfach. Wir hatten zwar einen Navigator mit (Martin), der bewaffnet mit der letzten TomTom Software uns aus dem nicht nachvollziehbarem Schilderwald von Nuoro bringen sollte, aber wir hatten schnell heraussen, dass der Instinkt noch immer die bessere Wahl ist. Ich kann davon ein Lied singen, ich habe seinen Worten – „ja fahr nur, der TomTom sagt, da gehts lang“ – blind vertraut.

Das Video dazu auf YouTube —> So sah das dann aus! (anklicken)

Ergebnis war eine ca. 8km lange Schotterpiste, die bestens bestückt mit Schlaglöchern ins heiss ersehnte Mamoiada führte. Nicht ganz ohne Gegenverkehr, denn es stellte sich heraus, dass wir auf einer Motorcrossstrecke gelandet waren. Am meisten Leid hat mir die Sue als Sozia getan. Sie war unserem Treiben vollkommen hilflos ausgesetzt!!

Aber wie heisst es so schön, Ende gut – alles gut!

Nach kurzem Telefonat haben wir uns mit dem Rest der Gruppe auf einer Tankstelle bei Fonni wieder vereint und die Fahrt ins Hotel gemeinsam absolviert.

Die Tour zur Ansicht auf GPSies —> Tour 5

Das Video dazu auf YouTube —> Orgosolo die Zweite (anklicken)

08.05.2008
Nun war es so weit, CR und ich mussten uns auf die „leider“ Heimreise machen. Mitlerweilen war mein Auto repariert und ich konnte es am Freitag wieder in Peschiera holen. Wir wählten eine interessante Tour quer durch das Innere. Super zum fahren, aber wo war das nicht!

Die Tour zur Ansicht auf GPSies —> Tour 6

Das Video dazu auf YouTube —> Von Tortoli nach Olbia (anklicken)

Den Nachmittag verbrachten wir am Strand von Aranci, um gegen Abend dann als Erste an Bord der Moby zu gehen.

Die auf Sardinien verbliebenen I+HP+S+M cruisten quer durch die Botanik zu den Messerfreaks in Podada und ließen es sich ebenfalls gut gehen.

09.05.2008
Nix besonderes, nur soviel, wir CR und ich haben versucht, möglichst viel Asphalt zwischen uns und dem Ziel – Gardasee zu bringen. Es war ein Kompromiss zwischen schöner Tour und doch schnellen Vorankommen. Es ist uns gut gelungen. Der Lohn war, dass wir fast auf die Minute genau zum ausgemachten Termin in der Werkstatt aufkreuzten. Den Rest erspar ich euch, denn das hat nicht wirklich mit Sardinien zu tun.

Die Tour zur Ansicht auf GPSies —> Tour 7 (Livorno-Gardasee)

Fazit:
Trotz der unvorhergesehenen Probleme ein einzigartiger Motorradurlaub, mit einer Truppe, der ich nur DANKE sagen kann!! Mädls und Jungs, ihr wart SPITZE!!!

Datum: Mai 2008

Feierabendrunde

•26/02/2009 • Kommentar schreiben

Da die Tage nun gezählt sind, muss man sie nutzen bevor es zu spät ist. So auch gestern. Ein paar wärmende Sonnenstrahlen und rauf aufs Möpi und ab!

Die Zeit war nur ausreichend für eine Spritzfahrt, aber das konnte mich nicht hindern, eine Fahrt nach fast 4 Wochen zu machen. Da ich schon des öfteren gehört und auch gelesen habe, dass das Val de Vizze, also das Pfitscher Tal recht schön sein soll, habe ich kurzerhand die Fahrt in diese Richtung aufgenommen. Ich kann nur sagen, verkehrstechnisch wars optimal, und das Tal, geht direkt an der Ampel in Sterzing links weg, schön ausgebaut und herrlich zu fahren. Wer nur so mal auf die schnelle ein paar km cruisen will, der soll daran denken.

In Summe 3 schöne Stunden zum entspannen!

Datum: September 2008

Quer durch Südtirol

•26/02/2009 • Kommentar schreiben

Es war wieder mal eine größere Tour angesagt. Der Wetterbericht war für das WE nicht gerade rosig, somit muss man die Gunst der Stunde nutzen und die wenigen Sonnenstunden auf der Maschine auskosten.

Wie schon unter Reifen->Metzeler Z6 erwähnt, musste ich auch gleich mal den neuen Reifen testen. Angesagt war einer der Klassiker

Sterzing->Jaufenpass->Gampenpass->Mendelpass->Sarntal->Penserjoch->Sterzing

in Summe 337km.

Gestern (14.08.08) war ein guter Tag, denn der Verkehr war sehr erträglich, es war praktisch nix los, und daher bestens zum Testen der neuen Pneus geeignet.
Die ersten KM recht vorsichtig, denn die Worte von Otto ( Warmfahren und Achtung neuer Reifen) klangen noch immer ziemlich laut in meinen Ohren. Gleich vorweg, ich fühlte mich sofort wohl und mit jedem gefahrenen KM nahm die Scheu vorm Gasgeben ab. Ab dem Jaufen war meine Vorsicht fast gleich Null, nur mehr das Kriterium, dass der Reifen neu war hinderte mich daran, den Gashahn noch weiter aufzumachen.

Ich war teilweise fast alleine unterwegs, es war wirklich toll zu fahren und machte mächtig Spaß. Zudem war die Wärme mehr als erträglich, denn die Bewölkung verhinderte das Ärgste. Züging konnte ich die Pässe erklimmen, durch die Städte Meran und Bozen durchgasen, ohne sich im Slalomstil durchzuquälen.

Alles in Allem eine gelungene Tour!

Südtirol – über den Mendelpass

•26/02/2009 • Kommentar schreiben

Eine Tour, die keine Wünsche offen lässt und die man unbedingt mal machen muss!

Gemeint ist die Tour über den Mendelpass, 26 km reiner Kurvenspass.

Als Erstes muss der Brenner erklommen und bis nach Bozen gecruised werden. Weiter geht es dann über die Weinstraße bis nach Eppan. Von dort geht es hoch auf den Mendelpass. Diese Strecke ist reiner Fahrspass, schöne kurvige Strecke, wunderbar zu fahren. Weiter geht’s nach Fondo bis nach Revo und über den Lago di San Giustina bis nach Cles und Mezzolombardo. Die Fahrt Richtung Mezzocorona, Kurtatsch, Tramin bis nach Kaltern leitet die Heimfahrt ein. Wiederum auf der Weinstrasse angelangt, fährt man nach Bozen. Sollte noch Zeit, Lust und Laune vorhanden sein, dann ist der Ritten ein unbedingtes muss.
Anschliessend kann man sich noch über das Penserjoch wagen, oder gleich via Eisacktal wieder nach Hause durchstarten.

Wünsche allen, die sich für diese Variante entscheiden, viel Spass und schön im Sattel bleiben!

Datum: Oktober 2006

Herbsttour

•26/02/2009 • Kommentar schreiben

Hallo Biker!

Wie schon die Überschrift andeutet, die Maschine wird eingewintert! Zuvor aber gab es noch die obligate letzte Ausfahrt. Letztes Jahr war es eine gemeinsame mit vielen Bikerkollegen, heuer nur mit meinem Arbeitskollegen Armin. Muss aber auch gerechterweise sagen, dass diese Tour erst spontan entstand. So nun kurz zum Tourbericht!

Also, ich wusste für mich ist dieses WE die letzte Chance nochmals die Reifen glühen zu lassen, denn beruflich war die ganze nächste Woche nicht möglich (Bereitschaft) und auch wenn’s schön bliebe bin ich das WE darauf beim Olivenpflücken am Gardasee.
Also was solls, kurz zum Hörer und meinen Kollegen Armin angerufen, der ja erst von Griechenland mit dem Motorrad zurück war. Kurzes Überlegen und schon war die Tour fixiert.

Los ging es am Sonntag den 14:10.07 um 10:00. Die Tour führte uns in den Süden, denn da sind die Temperaturen doch noch etwas milder. Als Erstes musste das Penser dran glauben. Wie immer super und, wie sich auf der restlichen Tour als positiv erweisen wird, kaum Verkehr! Wie schön. Oben angekommen gab’s den klassischen Capuchino. Nach der kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf den Weg nach Bozen um den Niger und den Karerpass unter die Räder zu nehmen. Super, einfach herrlich zu fahren.

Da wir ja nicht schon wieder um 14:00 zu Hause sein wollten, machten wir unserem Durst ein Ende, hier gab es, nein kein Bier, sondern Apfelsaft gespritzt!
Weiter ging es dann Richtung Sella/Portoijoch. Wir entschieden uns ganz spontan für die Sella. Auch hier das gleiche Bild, freie Fahrt und das bei so einem Wetter (siehe Fotos). Nach dem Fotoshooting fuhren wir auf’s Grödnerjoch um dann zu guter Letzt das Würzjoch als krönenden Abschluss abzuhacken!

In Brixen angekommen fuhren wir dann nur mehr sehr gemächlich, Armin als bewährter Guide voran in Richtung Heimat. Eine kurze Schrecksekunde gab es dann noch kurz vor dem Brenner, denn da stand das wachsame Auge und obwohl der Armin alles andere als schnell fuhr, ließ er sich zu einem „normalem“ Vorbeifahren, nicht überholen eines Sonntagsfahrers im letzten Tunnel vor dem Brenner hinreißen. Die Kelle kaum unweigerlich heraus, ohje!! Ich fuhr noch ein kleines Stück weiter, denn mein Auspuff ist auch nicht unbedingt das was die Uniformierten hören wollen.

Somit begann für mich das Warten. Nach endlosen 20 Minuten kam endlich Armin mit einem Grinsen angebraust. Warum grinst der so, war sicher meinem Gesichtsausdruck zu entnehmen. Man möchte es nicht glauben, aber die hatten so starken Andrang, dass ihnen die Gutscheine ausgingen, ja sie hatten keine Strafzettel mehr und daher durfte der Armin ohne beim Sparverein einzahlen zu müssen, weiterfahren!!!! Kaum zu glauben, aber wahr!!!

Der Abend war gerettet und die restliche Heimfahrt unproblematisch.

Summasummarum, ein Traumtag mit einem tollen Begleiter!

Datum: Oktober 2007

Ein wunderschöner Herbstbeginn!

•26/02/2009 • Kommentar schreiben

So, gestern hat es mich so richtig gepackt, dieses Wetter musste man einfach nutzen! Punkt 09:30 gings los in Richtung Süden. Bei relativ wenig Verkehr kam ich recht zügig über den Schönberg und man glaubt es kaum, völlig ungebremst durch Brixen!!!
Hier ging’s beim letzten Kreisverkehr nach Lüsens und über den Waldweg rauf auf’s Würzjoch. Erst mal angekommen, genehmigte ich mir einen wohlverdienten Capuchino. So gestärkt ging’s gleich weiter auf’s Grödner und anschließend auf den Valparola und den Falzarego.

Nach einer kleinen Pause und dem Verzehr von Kraftriegeln machte ich mich wieder auf den Weg um das Portoijoch zu erklimmen. Alles super zu fahren, einzig auf die ein oder andere nasse Stelle musste man acht geben. Nachdem auch das Portoi der Vergangenheit angehörte, war es zeitlich schon so weit, sich Gedanken über die weitere Heimfahrt zu machen. Aber des war eigentlich eh klar, über den Karrerpass runter nach Bozen und von da, eh klar rauf auf das Penserjoch. Welch erstaunen, auf keinen der Pässe oder Joche gab’s mit dem Verkehr Probleme, nicht mal die Hand des Gesetzes wurde gesichtet!
Nach kurzer Visierputzminute am Penser gab’s kein Zögern mehr, mein Mittagsmenü wartete immer noch auf den Verzehr!!!

Punkt 16:45 war ich wieder in Innsbruck. Ein SUPER Tag, kaum zu toppen!

Datum: September 2007

Dreiländertour

•26/02/2009 • Kommentar schreiben

Hallo ihr Driver, hier der Kurzbericht einer Super Tour!

Also, am Tag des Ferro Agosto war wieder mal eine ausgiebige Tour angesagt. Ursprünglich waren wir zu dritt, doch leider musste Armin kurzfristig den Termin absagen! Schade für Ihn!!!

Die Tour führte uns über den Piller Sattel nach Prutz und von da weiter Richtung Nauders und hinauf zum Reschenpass. Nach einer kurzen Verschnaufpause am See kurvten wir dann, nach einem ausgiebigen Mittagessen weiter Richtung Schweiz, auf den Umbrailpass, um im Anschluss daran das Stilfserjoch zu besteigen. Am Gipfel angekommen war, dem Feiertag entsprechend, die Hölle los. Unzählige Standln boten alles mögliche und unmögliche zum Verkauf an. Wie auf einem italienischem Markt, richtige Volksfeststimmung.

Nachdem wir nichts zum Kaufen gefunden haben, machten wir uns weiter um den vorgegebenen Zeitrahmen nicht allzu sehr zu strapazieren. Der Gampenpass, als auch der Mendelpass standen auf dem Programm. Die Talfahrt vom Stilfser war recht angenehm, aber die Fahrt nach Meran (Lana) eher mühsam. Aber auch solches muss man ganz einfach wegstecken, zumal ja wieder Pässe als Belohnung anstanden. Und so war es auch! Der Gampen und der Mendel präsentierten sich genau so wie man es sich wünscht, von der besten Seite. Wunderbar zu fahren, erträglich viel Verkehr, das Herz lachte!!!

Mit dem Bezwingen diese zwei Pässe war die Heimfahrt eingeleitet, es war nur noch offen, wie wir das letzte Stück angehen. Ein Blick auf die Uhr sagte uns, der Ritten ist fällig! Der einzige Wehrmutstropfen dabei ist immer die quälerei durch Bozen hindurch. Ich bin da noch selten richtig zügig durchgekommen und die Hitze dort ist sowieso unerträglich. Aber macht nichts, der Ritten hat uns wieder voll entschädigt!!!! Zu guter letzt kraxelten wir noch auf das Penserjoch, um dann via Sterzing und Brenner nach Innsbruck zu fahren.

Summasummarum sind wir 493km gefahren, haben ca. 25 Liter Sprit den Auspuff hinaus geblasen und sind fast 11 Stunden (von 09:20-20:00) im Sattel gesessen. Ich denke, für einen Tag nicht schlecht, oder?

Datum: August 2007

Verlängerter Freitag-Nachmittag-Nachhauseweg

•26/02/2009 • Kommentar schreiben

Freitag 12.00 Uhr: Sonne + Hitze = Kühlung durch Fahrtwind von Innsbruck bis Sterzing
(es lebe die Gore-Tex mit Lüftungsschlitze!!!)

Rauf zum Jaufenpass: mit jedem Höhenmeter wurde die Luft kühler und der Reifen heißer!
(heiße Sohle gefahren, hihi)

Gemütlich runter nach St. Leonhard und rauf auf dem Timmel
(dazu ist zu sagen, dass die Auffahrt von her Südtirol aus Sicht der Bremsen und
der Handgelenk günstiger ist).

Ein Paradies für alle Super-Moto, Enduro und andere kurvensüchtigen Fahrer. Eine kleine Rast am Timmelsjoch Passo di Rombo) und weiter ging´s ins Ötztal.  Ein kleiner Abstecher nach Obergurgl, Hochgurgl und Vent und dann gemütlich hinaus durchs Ötztal.

Aufgrund der verlierenden Höhenmeter musste die Kühlung wieder auf Fahrtwind umgestellt werden.
Nach einem Tankstopp auf der ötztaler Höhe weiter nach Roppen, wo mich äußerst lecker gebratene (mittels Holzkohlegrill) Gummiadler (Hennen) empfingen. Bei kühler Abendluft beendete ich dann meine verlängerte Freitag-Nachmittag-Nachhauseweg-Fahrt.

Schia wors!

Lg
XT´ler

Datum: Juli 2007

Kleine Abendrunde die Zweite

•26/02/2009 • Kommentar schreiben

Hahntennjoch – Namlos – Fernpass – Piller

Und wieder packte uns die Reiselust und wir schwangen uns auf die Motorräder.
Gemeinsam sind wir wieder über´s Hahntennjoch nach Elmen gefahren und weiter nach Namlos.

Kann ich nur empfehlen!!! 1a-Kurven, perfekter Asphalt, wenig Verkehr à ein Traum!
–> Fussrasterschleifen garantiert!

Nach dieser Kurvenorgie weiter übern Fernpass, vorbei an den Fernpass-Seen bis nach Tarrenz.
Dort gibt es das beste Eis im Kaffee Käfer. Nach dieser Stärkung ging´s weiter ins Pitztal und über den Piller zum Gachen Blick. Dort ist seit dieser Woche das Naturparkhaus eröffnet. Ein Muss für jeden Biker. Den Sonnenuntergang genossen wir bei einem kühlen Bier und einer herrlichen Aussicht.

Hoffe auf noch mehrere dieser schönen Abenden für kurze oder längere Aussfahrten.

lg
XT´ler

Datum: Juli 2007